Bernd Jeschek

Biografie

  • Geboren 1949 in der Steiermark.

  • Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz.

  • Engagements u.a. am Landestheater für Vorarlberg in Bregenz, Grazer Schauspielhaus und am Düsseldorfer Schauspielhaus, Gastspiele am Burgtheater Wien, Volkstheater Wien, Schauspiel Essen, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Staatstheater Wiesbaden, Hebbeltheater Berlin, Theater Metropol Wien, Salzburger Landestheater.

  • Mitwirkung in mehreren Fernsehproduktionen von Axel Corti, ab 1988 Hauptdarsteller der österreichischen Folgen der europäischen Fernsehserie „Eurocops” sowie zahlreiche Rollen in deutschen und österreichischen Fernsehfilmen und Serien.

  • Seit 1986 freischaffend als Schauspieler, Regisseur und Autor tätig, außerdem zahlreiche CD-Aufnahmen und Hörbücher.

  • 2001 produziert er „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten” (Alessando Baricco); Bernd Jeschek spielte diesen Soloabend bisher über 70-mal, u.a. im Schloßparktheater Berlin und im Wiener Akademietheater.

  • Im Rahmen von Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas brachte Bernd Jeschek zusammen mit Renald Deppe „Tracht:Pflicht” von Bodo Hell erfolgreich zur Uraufführung.

  • Seit 2001 ist er Regisseur des Blechbläser-Ensembles Mnozil Brass, mit welchem er die Erfolgsprogramme „Smoke“, „Ragazzi“ und „Seven“ erarbeitete.

  • 2005 schrieb und inszenierte er im Auftrag der Ruhrtriennale (Intendanz: Jürgen Flimm) die erste Operette des 21. Jahrhunderts „Das trojanische Boot“, zu welcher Mnozil Brass die Musik komponierte (Choreographie: Alexandra Frankmann). Die 7 Musiker sind dabei zugleich auch die Interpreten, sie musizieren, spielen und tanzen – ein großer Erfolg bei Publikum und Presse, das Feuilleton überschlug sich förmlich (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche, Spiegel, Die Zeit). „Das trojanische Boot“ wurde über 100-mal gespielt, u. a. am Wiener Burgtheater, am Berliner Ensemble, am KKL Luzern, Deutschen Schauspielhaus Hamburg und vielen anderen Orten.

  • Am 24. August 2008 kommt es zur nächsten Uraufführung, diesmal im Auftrag der Salzburger Festspiele: „Irmingard, wahrscheinlich eine Oper“ in zwei Akten von Mnozil Brass und Bernd Jeschek (Choreographie: Ferdinando Chefalo). Diese Produktion war im September 2008 im Rahmen der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle (Bochum) sowie im Ringlokschuppen (Mühlheim/Ruhr) zu sehen, ab Oktober 2008 dann am Wiener Burgtheater und zahlreichen anderen Orten.

  • Am 12. Oktober 2012 fand in der Ankerbrothalle in Wien die Uraufführung von Bernd Jescheks skurriler, musikalischer Komödie „Die Gratellis“ unter der Regie von Bernd Jeschek und Ferdinando Chefalo. Es spielen Bernd Jeschek, Ingrid Oberkanins, Monica Reyes und Johanna Kugler. Diese Aufführung gastiert in den nächsten Jahren an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen.

  • Im Sommer 2012 war Bernd Jeschek als Dr. Petipon in „Der Dame vom Maxim“ in der Regie von Patrick Guinand zusehen.

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