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IRMINGARD
Eine Oper in zwei Akten von Mnozil
Brass und Bernd Jeschek
Auftragswerk der Salzburger
Festspiele 2008
In Koproduktion mit der RUHRtriennale
Buch & Regie: Bernd Jeschek
Irmingard, Enkelin eines großen Kaisers, zieht
durch Länder und Zeiten, um einen Erben für
das gewaltige Reich ihres Opas und gleichzeitig einen
Mann für sich selbst zu finden, bisher aber leider
ohne Erfolg. Überall, wo sie mit ihrem Gefolge
von sechs Baronessen auftaucht, ergreift die Männerwelt
die Flucht, verschwindet mit affenartiger Geschwindigkeit
in die umliegenden Wälder, Höhlen oder was
sich sonst noch als Versteck anbietet. Warum nur? Wir
werden es erfahren.
Zur gleichen Zeit streifen sieben edle Prinzen aus besten
Häusern durch die ganze Welt, um Prinzessinnen
für sich und ihre Dynastien zu erobern, um deren
Weiterleben durch allerhöchste Vermehrung zu sichern.
Wird man sich begegnen? Werden Amors Pfeile treffen?
Können die verschlungenen Wege zum Glück führen?
Fragen über Fragen!
Irmingard wird uns Antwort geben. Die Herren von Mnozil
Brass werden blasen für eine bessere Welt, in der
es noch Hoffnung gibt, zumindest Hoffnung, auch wenn
der Weg zur Erlösung mit Dornen gepflastert ist,
und manche großen Rätsel der Erleuchtung
harren.
Die sieben Virtuosen von Mnozil Brass sind Orchester,
Sänger, Tänzer, Chor und Bühnenbild in
einem – und schrecken auch vor der Darstellung
frühzeitlicher Ungeheuer nicht zurück.
Hoffen Sie mit uns, wir hoffen auch und lassen uns nicht
erschüttern in der Erkenntnis: Noch jede Oper hat
ihr Ende gefunden, und sei es noch so schön.
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